AK Schulentwicklung
Der AK Schulentwicklung versteht sich als eines der Bindeglieder zwischen dem Kollegium des JBG und seiner Schulleitung. Die Mitarbeit ist freiwillig, der Stellvertretende Schulleiter ist ein ständiges Mitglied. Die Treffen finden in der Regel sechsmal im Schuljahr statt. Im Folgenden werden die gegenwärtigen Arbeitsfelder kurz skizziert.
a) „Kunst des Präsentierens“
Dieses Konzept hat das Ziel, die SuS kontinuierlich in den wesentlichen Kompetenzen auszubilden, derer es bedarf, um gute Präsentationen durchzuführen. Unter anderem werden Referate, aber auch kurze Darbietungen von Ergebnissen aus Hausaufgaben entsprechend einem festgelegten Kriterienkatalog beurteilt und unter Umständen bewertet. In jedem Raum des JBG hängt ein Plakat aus, das die erwähnten Kriterien in Erinnerung rufen soll. Zudem führen wir jährlich am letzten Donnerstag vor den Herbstferien für die Jahrgangsstufen 6 – 11 einen speziellen Tag durch, den wir „Kunst des Präsentierens“ nennen. An diesem Schultag werden je nach Jahrgang auf diesen zugeschnittene Module durchgenommen, so dass im Fortlauf der Jahre alle SuS mit sämtlichen sechs Modulen vertraut gemacht werden sollen.
b) „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“
Seit dem Schuljahr 2024/25 sind wir Mitglied im Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Die AG unter dem gleichen Namen (betreuende Lehrkräfte: Frau Abröll und Herr Seifert) hat sich dem AK Schulentwicklung angeschlossen und berichtet bei den jeweiligen Sitzungen über ihre Arbeit, wiederholt auch unter Anwesenheit einzelner SuS, die Mitglieder der AG sind. Gerade in der heutigen politisch so angespannten Zeit ist die Arbeit an diesem Projekt besonders wichtig, vor allem, weil es wesentlich SuS sind, die die AG gestalten.
c) Die Intensivierungstage
Die Intensivierungstage finden in der Unterstufe (5. – 7. Jgst.) für die Kernfächer nach dem Doppelstundenprinzip statt. Jenseits der Schulaufgabenvorbereitung liegt der Schwerpunkt vor allem auf der Wiederholung und Vertiefung des jeweilig bisher durchgenommenen Stoffs. Angesichts der häufigen Zeitknappheit im laufenden Unterricht freut man sich als Lehrkraft, zwei zusätzliche Stunden mit unter Umständen nach Leistungsgruppen differenziertem Material zur Verfügung zu haben.
d) Schulinterne Fortbildungen (= SchiLfs) zur Gesundheit von Lehrkräften und SuS
In den vergangenen Schuljahren haben wir unseren Blick zunehmend auf die Frage gerichtet, wie wir uns und dem Kollegium als Ganzem helfen können, den Schulalltag mit seinen immer komplexeren Herausforderungen zu schultern. Schulinterne Fortbildungen, zu denen versierte Referentinnen und Referenten eingeladen werden, haben sich als ein sehr gutes und willkommenes Mittel erwiesen, um hier erste Schritte zu vollziehen. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, mindestens einmal im Schuljahr eine solche „SchiLf“ anzubieten.
e) Ein Ausblick
Der Begriff „Schulentwicklung“ ist als Konzept nicht hinreichend geeignet zu beschreiben, was das alles verbindende Leitthema des AK sein kann, ist er doch so weit gefasst, dass er alles und nichts im Schulleben bedeuten kann. Alles, das dazu beiträgt, die Schule „voranzubringen“, kann als „Schulentwicklung“ bezeichnet werden. Aber an dieser Stelle droht die Verzettelung in viele Details. Deswegen arbeiten wir daran, einen übergeordneten Rahmen zu schaffen, der uns als Leitfaden für die einzelnen Projekte dient. Z. B. ist der Ort, an dem sich „Schulentwicklung“ konkretisiert, der Unterricht selbst. Deswegen haben wir uns vorgenommen, einander im Unterricht zu besuchen, wesentlich, um von der anderen Person zu lernen, aber auch, um einander Tipps geben zu können. Die obigen Themenfelder können hier ein wesentliches Bezugsmerkmal sein.
In den nächsten Schuljahren werden weitere Projekte hinzukommen. …
Michael Kleis