Gemeinsam mit der Mittelschule pflanzten unsere Fünftklässlerinnen und Fünftklässler die ersten ca. 200 Bäumchen für das Projekt „Wald der Zukunft – Erinnerung wächst“. In unmittelbarer Nähe der KZ-Gedenkstätte Türkheim entstand damit der Anfang eines besonderen Waldes, der Klimaschutz, Demokratieerziehung und Erinnerungskultur miteinander verbindet. Nach der etwa halbstündigen Wanderung zu dem Grundstück, das die Marktgemeinde Türkheim den Schulen zur Verfügung stellt, beschäftigten sich die Kinder an sechs Stationen mit der Bedeutung des Waldes für Klima und Artenvielfalt, der Geschichte des Ortes sowie mit Kunst, Musik und Literatur. Besonders beeindruckend war, wie aufmerksam und ernsthaft sich die Schülerinnen und Schüler auf die Themen einließen. Mit großem Eifer pflanzten sie ihre Bäumchen, die mit einem selbstgetöpferten Namenshütchen versehen sind, und waren sichtlich stolz auf ihren eigenen Beitrag.
Der Pflanztag war weit mehr als eine praktische Umweltaktion: Er machte deutlich, dass Verantwortung für die Zukunft und das bewusste Erinnern zusammengehören.
Der Wald soll in den kommenden Jahren durch weitere Jahrgangsstufen wachsen und von den Schülerinnen und Schülern begleitet werden.
Wir bedanken uns herzlich für die Unterstützung aller Beteiligten, allen voran Organisator Florian Schwarzenbach, ohne die diese einzigartige Aktion und ein so harmonischer Ablauf nicht möglich gewesen wären!

Re/Ab




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